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	<title>kurpfalz.net &#124; Das Onlinemagazin &#187; Kunst</title>
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		<title>Internet Radios &#124; Beliebt und problematisch</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 08:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kurpfalz.net Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Internet-Radios erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Tausende von privaten Sendestationen können rund um die Uhr spielend über den heimischen PC empfangen werden. Dabei wird es den privaten Radiobetreibern nicht einfach gemacht. Die Gebühren für GEMA und GVL wurden in den letzten Jahren drastisch erhöht, was für viele Internetradios<br /><br /><a class="clear excerptmore button" href="http://www.kurpfalz.net/internet-radios/">Weiterlesen... &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Internet-Radios erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Tausende von privaten Sendestationen können rund um die Uhr spielend über den heimischen PC empfangen werden. Dabei wird es den privaten Radiobetreibern nicht einfach gemacht. Die Gebühren für GEMA und GVL wurden in den letzten Jahren drastisch erhöht, was für viele Internetradios letztlich das Aus bedeutete. Je nach Anzahl der gespielten Titel, Zuhörerzahl sowie letztlich der täglichen Sendezeit müssen sich die Betreiber solcher Internetradios mit monatlich nicht unbeachtlichen Kosten auseinandersetzen. In vielen Fällen wird daher zumindest ein Teil dieser Kosten auf die Moderatoren umgelegt. Pfiffige Betreiber versuchen zudem, ihr Budget durch Werbeeinnahmen zu erhöhen, in etwa durch sogenannte Werbebanner auf der radioeigenen Webseite oder Werbeeinspielungen während der Sendungen. </p>
<p>Das Besondere an Internetradios ist es, dass hier im Grunde jeder Musikbegeisterte zum Moderator werden kann. Die Sendesoftware wird normalerweise vom Radiobetreiber kostenlos zur Verfügung gestellt und ist relativ rasch auf dem eigenen Rechner installiert. Vorausgesetzt wird selbstverständlich, dass ein Moderator über eine hohe Anzahl an Musikstücken auf dem Rechner verfügt, ebenso über ein Headset oder Mikrofon, um auch moderieren zu können. Nachdem die Sendesoftware eingestellt sowie die Musikstücke entsprechend bearbeitet wurden („gainen“ und „taggen“), kann es schon losgehen.</p>
<p>In der Regel können sich die Moderatoren aussuchen, welche Musik sie spielen. Wer klassische Stücke liebt, trägt sich auf dem Sendeplan eben mit einer entsprechenden „Klassik-Sendung“ ein – wer es lieber modern und aktuell mag, richtet den Inhalt seiner Sendung sowie die Musikauswahl danach.</p>
<p>Oftmals scharen einzelne Moderatoren bereits einen großen Hörer-Fankreis um sich, der sich gezielt zu deren Radiosendungen zuschaltet. Hierbei spielt es keine Rolle, um was für Sendungen es dabei geht. Gefragt sind reine Musiksendungen in bestimmten Stilrichtungen gleichermaßen wie Sendungen, in denen relativ wenig Musik gespielt, dafür aber um so mehr moderiert wird. Erlaubt ist eben, was gefällt.</p>
<p>Durch radiointerne Chaträume, die über die jeweiligen Sender-Internetseiten erreicht werden, können die Zuhörer während der Sendung nicht nur untereinander, sondern vielmehr auch direkt mit dem „DJ“ kommunizieren, Musikwünsche äußern und fühlen sich so mitten ins Geschehen eingebunden.</p>
<p>Über die diversen Suchmaschinen im Internet kann jeder das passende Webradio für sich finden.</p>
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