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	<title>kurpfalz.net &#124; Das Onlinemagazin &#187; Krankheiten</title>
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	<description>Magazin für die Kurpfalz und Deutschland</description>
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		<title>Laktoseintoleranz</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 14:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kurpfalz.net Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Menschen mit einer Laktoseintoleranz können den in Milchprodukten vorkommenden Milchzucker, auch Laktose genannt, nicht abbauen da ihnen das Enzym Laktase entweder ganz fehlt oder in zu geringen Mengen gebildet wird. Die Ursachen für einen Laktasemangel sind breit gefächert und in den meisten Fällen kann eine eindeutige Ursache nicht ausgemacht werden.<br /><br /><a class="clear excerptmore button" href="http://www.kurpfalz.net/laktoseintoleranz/">Weiterlesen... &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen mit einer Laktoseintoleranz können den in Milchprodukten vorkommenden Milchzucker, auch Laktose genannt, nicht abbauen da ihnen das Enzym Laktase entweder ganz fehlt oder in zu geringen Mengen gebildet wird. Die Ursachen für einen Laktasemangel sind breit gefächert und in den meisten Fällen kann eine eindeutige Ursache nicht ausgemacht werden. Häufig sind Vorerkrankungen der Grund für die Minderproduktion. Dazu gehören chronische Darmerkrankungen, Alkoholmissbrauch, Mangelernährung oder das Reizdarmsyndrom. Laktasemangel kann auch angeboren sein.</p>
<p>Symptome<br />
Wer unter der so genannten Laktoseintoleranz leidet kann den Milchzucker nicht wie sonst üblich im Dünndarm abbauen. Er gelangt folglich unverdaut in den Dickdarm und ruft eine Reihe von Beschwerden hervor. In erster Linie treten Darmwinde mit charakteristischem Geruch, Krämpfe im Unterbauch und spontane Durchfälle auf. Seltener kommt es zusätzlich zu Übelkeit und Schwindel. Je mehr Laktose aufgenommen wird, desto heftiger fallen die Symptome aus.</p>
<p>Diagnose<br />
Eine Selbstdiagnose ist ausgesprochen unzuverlässig und empfiehlt sich nur als erster Anhaltspunkt. Sie kann mit einer Konfrontationsdiät erfolgen. Einige Tage lange sollte völlig auf Laktosehaltige Lebensmittel verzichtet werden. Am fünften Tag wird  auf nüchternen Magen ein Glas Wasser mit darin aufgelöster Laktose getrunken. Kommt es in den nächsten Stunden zu den eben beschriebenen Symptomen ist eine Laktoseintoleranz sehr wahrscheinlich.<br />
Zur weiteren Abklärung sollte aber immer ein Facharzt zu Rate gezogen werden. Mittels eines H2 Atemtests kann dieser zweifellos abklären, ob eine Laktosemalabsorbtion vorliegt oder nicht. </p>
<p>Behandlung<br />
Um die Symptome bis hin zur Beschwerdefreiheit zu mindern hilft nur eine Umstellung der Ernährung auf Laktosefreie Lebensmittel. Die Industrie bietet inzwischen eine Vielzahl von Laktosefreien Lebensmitteln an und ist zudem verpflichtet Laktose als Zutat auszuweisen.<br />
Auch die künstliche Zufuhr von Laktase in Tabletten- oder Pulverform verschafft Abhilfe. Allerdings ermöglicht sie nur eine begrenzte Aufnahme von Milchzucker bevor die üblichen Symptome auftreten. Eine völlige Heilung ist bisher nicht möglich.</p>
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