Die meisten deutschen Bürger sind über eine gesetzliche Krankenversicherung versichert. Doch die Anzahl an Patienten, die über eine private Krankenversicherung verfügen, nimmt stetig zu und bemisst sich mittlerweile auf über 10 Millionen in Deutschland. Dies könnte auch daran liegen, dass viele Studien und Verbrauchertest aufdeckten, dass Privatpatienten eine bessere ärztliche Betreuung genießen dürfen und auf einen Termin nicht so lange warten müssen, wie ein Patient mit gesetzlicher Krankenversicherung.
Vor einem potentiellen Wechsel zur privaten Krankenkasse vereinbart man am besten zunächst ein Beratungsgespräch mit einem Mitarbeiter einer Privatversicherung und lässt sich ausführlich über die Vor- und Nachteile aufklären. Informieren kann man sich aber auch im Internet, es gibt viele Preisvergleich-Maschinen, mit deren Hilfe man einen groben Überblick über die zu erwarteten Kosten ausrechnen kann. Erfüllt man die rechtlichen Voraussetzungen für den Wechsel in die PKV und entscheidet man sich für eine Privatversicherung, werden die meisten bürokratischen Aufwendungen im Normalfall von den neuen Krankenkassen übernommen und man hat selbst relativ wenig Arbeit damit.
Bei vielen Vorteilen, die eine Privatkrankenversicherung bietet, darf man jedoch nicht vergessen, dass diese auch kostendeckend arbeiten müssen und man nichts geschenkt bekommt. Zudem zahlen auch PKVs entgegen landläufiger Meinung nicht alle Arten von Behandlungen – so wird man z.B. auf die Übernahme der Kosten einer Augenlaser-Operation in einem Augenlaserzentrum bei den allermeisten privaten Kassen lange warten können.