Hüftstützhosen

Die Hüftstützhose ist ein relativ neues Produkt, das entwickelt wurde, um Oberschenkelhalsfrakturen vorzubeugen. Es wird beispielsweise in Santitätshäusern vertrieben, dort kostete eine Hose um die siebzig Euro.

Die Oberschenkelhalsfraktur ist ein schwerwiegender Bruch, der oftmals Operationen an der Hüfte nach sich zieht. Besonders gefährdet für diese Art Brüche sind alte Menschen, die unter Osteoperose – also Knochenentkalkung – leiden. Das gilt auch für Frauen in bwz. nach den Wechseljahren. Doch auch ältere Männer gehören zur Risikogruppe für Oberschenkelhalsbrüche, etwa weil sie unter Demenz leiden.

All diese Gruppen von älteren Menschen sind auch die Zielgruppe der neuartigen Stützhosen, die an beiden Seiten gepolstert ist, um bei eventuellen Stürzen die Wucht des Sturzes abzufangen. Ein Sturz auf die Hüfte ist die häufigste Ursache für einen Oberschenkelhalsbruch bei älteren Menschen und in den meisten Fällen zieht solch ein Bruch eine Operation und kostspielige Reha-Maßnahmen nach sich.

Die Kosten für eine Hüftstützhose, die solchen verletztungen vorbeugen soll, sind im Vergleich zu solchen OPs deutlich niedriger. Die Krankenkassen übernehmen aber oftmals noch keinen Anteil an den Kosten für solch eine vorbeugende Maßnahme. In einigen Altenheimen, wo erfahrungsgemäß besonders viele Senioren mit Gefahr auf Oberschenkelhalsbruch leben, werden die Hüftstützhosen bereits ausprobiert und die zunächst den Angehörigen der Pflegebedürfigen entstandenen Kosten werden durch das Heim bei den Krankenkassen eingeklagt.

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