Fiat finanzieren
Von kurpfalz.net Redaktion | 20. Oktober 2009 | Kategorie: AutofinanzierungFür die Finanzierung eines Fiats, der bei einem Fiat-Händler gekauft wird, hat der Kunde mehrere Möglichkeiten. Die Händler bieten die Finanzierung direkt über die konzerneigenen Banken an und vermitteln den Kredit. Die konzerneigenen Banken, in diesem Fall die FGA-Bank, haben Finanzierungskonditionen, mit denen Fremdbanken nicht mithalten können, weil der Hersteller und die Händler den Zinssatz subventionieren. Die Finanzierungsanfrage kann direkt im Zusammenhang mit dem Verkaufsgespräch an die Bank weitergeleitet werden und innerhalb weniger Minuten hat der Autokäufer auch schon die Kreditentscheidung. Für die Abwicklung der Finanzierung ist der Fiat-Händler der Ansprechpartner.
Bei dieser Art den Fiat zu finanzieren hat der Kunde in der Regel allerdings keine großen Chancen auf den Fahrzeugpreis noch hohe Rabatte auszuhandeln. Der Händler muss sich nämlich bereits in Form von Werbekosten an den niedrigen Zinsen beteiligen muss – vergleiche die Berichte auf dem Autoportal PKW.de und auch diverser Reportagen im TV bzw. in Printmagazinen rund um Autos.
Trotz des günstigen Zinssatzes bei der FGA-Bank kann es von daher sinnvoll sein, einen Kredit bei einer Fremdbank aufzunehmen. Dann nimmt er zwar einen höheren Zinssatz in Kauf, kann aber beim Fiat-Händler als Barzahler auftreten. Bei einem Barzahler ist der Händler dann immer bereit Nachlässe auf den Fahrzeugpreis zu gewähren. Der Nachlass kann dabei durchaus zehn Prozent oder mehr betragen. Die Höhe hängt meistens davon ab, wie gefragt das ausgewählte Fiat Modell ist. Steht das Fahrzeug schon lange beim Händler auf dem Hof oder ist schon seit geraumer Zeit als Vorführwagen zugelassen, wird der Händler größere Zugeständnisse machen, nur um das Modell zu verkaufen.
Welche Variante der Finanzierung eines Fiat letztlich die günstigere ist, muss der Autokäufer sich selbst errechnen.