Die große Lüge bei BMW mit dem Benzinverbrauch

Als Fahrer eines BMW 330d Cabrios gehört man sicher nicht zu den Menschen, die unbedingt auf den letzten Euro schauen müssen. Generell nicht, und auch das Benzin bzw. in diesem Fall den Diesel betreffend. Doch ärgerlich ist schon, wenn man sich anschaut, was Kunden der großen Automarken in der Praxis an Kraftstoffverbrauch erleben und was ihnen im Verkaufsprospekt vorgegaukelt (oder vorgelogen wird?).

Wenn man nur ein einziges Auto einer bestimmten Marke fährt, mag man es vielleicht auf einen Fehler schieben, und sicher ist klar, dass der eigene Fahrstil selten dem Ideal entspricht, das beim ‘offiziellen Test’ künstlich erzeugt wird, um im Katalog einen möglichst niedrigen Verbrauch auszuweisen.

Wenn man aber verschiedene Modelle des gleichen Herstellers fährt (z.B. dank Autovermietung à la Sixt, Europcar, Hertz), wenn man das gleiche Auto über Wochen auch von einem anderen Fahrer fahren lässt, der/die einen anderen und gefühlt deutlich moderateren Fahrstil hat, und wenn man dann auf Autotest-Seiten nachliest (siehe zum Beispiel hier für BMW, um beim Beispiel zu bleiben), was andere sagen und dann immer das gleiche herauskommt: nämlich dass der Ist-Verbrauch 1-2 Liter über dem im Katalog angegebenen Normverbrauch liegt, dann muss man sich schon fragen, wo hier die EU mit ihrer Regulierungswut im Namen des Verbraucherschutzes bleibt. Sollten die Autohersteller nicht verpflichtet werden, praxisrelevante Angaben im Verkaufsprospekt über den Benzinverbrauch machen zu müssen?!

Dieser Beitrag wurde unter Zu weiteren Themen... abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.